Es ist vor allem die unerwartete Schlichtheit, die beim Betreten des Raumes überrascht und herausfordert.
Die Ausgestaltung des Raumes wird geprägt durch das indirekte Licht von oben hinter dem Altar,
Die Ausgestaltung des Raumes wird geprägt durch das indirekte Licht von oben hinter dem Altar,
das Fenster zur Straße hin, das eingearbeitete Betonkreuz und die Einrichtungsgegenstände aus Eiche.

Das Kreuz
Ein sehr prägendes Element ist das in den Raum eingearbeitete Kreuz, das durch die Betonstruktur deutlich hervortritt.
Der Architekt Dr. Christof Hendrich bezeichnet die Kapelle als Herzstück des Hauses, „die mit ihren mächtigen kreuzförmigen Unterzügen den auskragenden Kopfbau trägt.“ Es birgt alle, die das Haus und die Kapelle betreten. Es erinnert an die Leben schaffende Macht des Auferstandenen und seines Geistes…“ Alle Tage bis zur Vollendung der Welt.“ Mt 28,20
Diese beiden Grundkomponenten, Fenster und Kreuz, haben eine wesenhafte Bedeutung für die Arbeit aller Institutionen im Karl Rahner Haus. Fundament dieser Arbeit, ihre Legitimation, ist der Glaube an den dreieinen Gott, der als Mitgehender, in Jesus Christus als Menschgewordener, im Heiligen Geist als Inspirierender, die Arbeit aller im Karl Rahner Haus zusammengeschlossenen Institutionen prägt. Allen Einrichtungen geht es um den Menschen, seine Kompetenzen und Ressourcen wahrzunehmen, ihn neugierig auf sich selbst zu machen und ihn zu unterstützen und zu fördern.
Der Architekt Dr. Christof Hendrich bezeichnet die Kapelle als Herzstück des Hauses, „die mit ihren mächtigen kreuzförmigen Unterzügen den auskragenden Kopfbau trägt.“ Es birgt alle, die das Haus und die Kapelle betreten. Es erinnert an die Leben schaffende Macht des Auferstandenen und seines Geistes…“ Alle Tage bis zur Vollendung der Welt.“ Mt 28,20
Diese beiden Grundkomponenten, Fenster und Kreuz, haben eine wesenhafte Bedeutung für die Arbeit aller Institutionen im Karl Rahner Haus. Fundament dieser Arbeit, ihre Legitimation, ist der Glaube an den dreieinen Gott, der als Mitgehender, in Jesus Christus als Menschgewordener, im Heiligen Geist als Inspirierender, die Arbeit aller im Karl Rahner Haus zusammengeschlossenen Institutionen prägt. Allen Einrichtungen geht es um den Menschen, seine Kompetenzen und Ressourcen wahrzunehmen, ihn neugierig auf sich selbst zu machen und ihn zu unterstützen und zu fördern.
Altar, Ambo und Hocker
Altar, Ambo und die 24 Hocker wurden von dem Holzkünstler Klaus Simon aus Krefeld geschaffen. Alle diese Gegenstände sind aus Eichenholz.
Der Altar wurde aus dem Stamm einer 450 Jahre alten Eiche gestaltet. Der Baum war hinfällig. Er gefährdete einen in der Nähe liegenden Waldkindergarten. Der Baum wurde gefällt und zum Altar in der Kapelle des Karl Rahner Hauses umgestaltet.
Sein zerstörerischer Hang ist überwunden – verwandelt – umgestaltet. Der Baum dient neu dem Leben. In der Mitte der Gemeinde, die den Glauben und die Liebe feiert, trägt er die Zeichen des neuen Lebens: die Hingabe Jesu und die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit.
In gewisser Weise ist der Baum so verwandt mit dem Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt und so reiche Frucht bringt.
Der Ambo als „Tisch des Wortes“ steht für das zu verkündende Wort Gottes, das den dafür offenen Menschen berühren und in Gesten und Taten Ausdruck finden will. Die künstlerische Gestaltung der zum Altar weisenden Seite des Ambos kann auf die 5 Finger einer Hand hinweisen.
In gewisser Weise ist der Baum so verwandt mit dem Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt und so reiche Frucht bringt.
Der Ambo als „Tisch des Wortes“ steht für das zu verkündende Wort Gottes, das den dafür offenen Menschen berühren und in Gesten und Taten Ausdruck finden will. Die künstlerische Gestaltung der zum Altar weisenden Seite des Ambos kann auf die 5 Finger einer Hand hinweisen.
Die Fenster
Dem indirekten Licht von oben begegnen wir hinter dem Altar. Je nach Tages- und Jahreszeit; nach Wetter- und Wolkenlage strömt das Licht durch klares Glas und wird durch die schräge Wand in den Raum reflektiert. Das klare Glas verweist auf die unmittelbare Begegnung der Zuwendung Gottes und des Menschen.
Die schräge Wand leitet den Blick des Betrachters, verweist ihn auf die Quelle des Lichts. Sie ist Ausdruck der liturgischen Dynamik; sie unterstreicht die ab- und aufsteigende Linie aller Liturgie.
Das zweite Fenster öffnet die Kapelle zur Straße, verbindet Innen und Außen. Dieses Fenster wurde von der Glaskünstlerin Hella Santarossa aus Berlin gestaltet und verweist mit seinen Elementen aus Farben und aus Zitaten Karl Rahners auf die Komplexität des Menschen.
Das Fenster kann mir einen neuen Blick öffnen für die Menschen, denen ich begegne und für mich selbst. Es trägt den Titel: „Der leuchtende Diamant“; eine Gestalt, die leuchtet im Licht von oben. Wer sich von außen diesem Fenster nähert nimmt zunächst eine Komposition von Farben- und Textfragmenten wahr. In der Mitte des Fensters scheint es eine „Säule“ zu geben. An das Fenster herangekommen hat dieses Säulenelement Spiegelcharakter. Die Neugier, was dieses Fenster wohl soll, kann mich zur Neugier auf mich selbst führen. - Weiß ich wen ich da sehe? Bin ich schon der, den ich da sehe oder bin ich mehr?
Beim Innenblick auf dieses Fenster steigt diese Neugier. Auch von innen fällt zunächst dieses Säulenelement in der Mitte des Fensters auf. Bei genauerem Hinsehen weist es mich auf weitere Feinheiten hin. Je nach Beleuchtung und Standort des Betrachters wechselt dieses Säulenelement seine Farbe.
Der von außen auf sich neugierig gewordene Mensch kann hier von innen seine Buntheit entdecken. Der Mensch ist nicht festgelegt auf eine Farbe, er hat ein ganzes Spektrum zur Verfügung. Selbst wenn er nicht in der Lage sein sollte, weitere Farben an sich zu entdecken, können in der Begegnung mit der Zuwendung Gottes oder in der Begegnung mit Menschen neue Farben an ihm aufleuchten.
Das Fenster kann mir einen neuen Blick öffnen für die Menschen, denen ich begegne und für mich selbst. Es trägt den Titel: „Der leuchtende Diamant“; eine Gestalt, die leuchtet im Licht von oben. Wer sich von außen diesem Fenster nähert nimmt zunächst eine Komposition von Farben- und Textfragmenten wahr. In der Mitte des Fensters scheint es eine „Säule“ zu geben. An das Fenster herangekommen hat dieses Säulenelement Spiegelcharakter. Die Neugier, was dieses Fenster wohl soll, kann mich zur Neugier auf mich selbst führen. - Weiß ich wen ich da sehe? Bin ich schon der, den ich da sehe oder bin ich mehr?
Beim Innenblick auf dieses Fenster steigt diese Neugier. Auch von innen fällt zunächst dieses Säulenelement in der Mitte des Fensters auf. Bei genauerem Hinsehen weist es mich auf weitere Feinheiten hin. Je nach Beleuchtung und Standort des Betrachters wechselt dieses Säulenelement seine Farbe.
Der von außen auf sich neugierig gewordene Mensch kann hier von innen seine Buntheit entdecken. Der Mensch ist nicht festgelegt auf eine Farbe, er hat ein ganzes Spektrum zur Verfügung. Selbst wenn er nicht in der Lage sein sollte, weitere Farben an sich zu entdecken, können in der Begegnung mit der Zuwendung Gottes oder in der Begegnung mit Menschen neue Farben an ihm aufleuchten.
Das Licht von oben tritt durch Menschen - ihren inneren und äußeren Reichtum.- ihre innere und äußere Vielfalt - in den Raum. Dieses Fenster weitet die Wahrnehmung, ich kann andere und mich wahrnehmen im aufgenommenen Licht von oben.
