Traumasensible Seelsorge

 
An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot traumasensibler seelsorglicher Gespräche gibt es in der Erzdiözese Freiburg seit 2013.
Es entstand als seelsorgliches Angebot für Menschen, die im kirchlichen Raum sexuelle Übergriffe und/oder Gewalt erlebt haben. Heute richtet sich Traumasensible Seelsorge an alle Menschen, die unter den Folgen traumatischer Erlebnisse leiden und sich seelsorglich begleiten lassen möchten.
Was bietet Traumasensible Seelsorge?
Die Inhalte der Gespräche orientieren sich an Ihren individuellen Bedürfnissen. Traumasensible Seelsorge bietet Ihnen einen sicheren Ort, an dem Sie sich stabilisieren und neue Perspektiven gewinnen können. Traumasensible Seelsorgende unterstützen Sie dabei, eigene Ressourcen für den Alltag zu entdecken und umzusetzen. Im Gegensatz zu anderen traumsensiblen Beratungsangeboten sind Traumasensible Seelsorgende auch im Begleiten religiösen und spirituellen Fragens und Ringens geschult.
Wie stehen Traumasensible Seelsorge und Traumatherapie zueinander?
Traumasensible Seelsorge kann bei der Entscheidung, eine (Trauma-)Psychotherapie zu beginnen, unterstützen und helfen, das in einer Therapie Erarbeitete weiter zu stabilisieren und im Leben zu integrieren.
 
Wie läuft Traumasensible Seelsorge ab?
1.    Sie nehmen per E-Mail oder Telefon Kontakt mit einer Seelsorgerin / Seelsorger aus der unten stehenden Liste auf und fragen ein Erstgespräch an.
Gerne können Sie zwei oder drei Termine zur Auswahl benennen.
 
2.    Gemeinsam mit der Seelsorgerin/dem Seelsorger einigen Sie sich auf einen Termin und den Ort des Gesprächs.
 
3.    Sie treffen sich zum Erstgespräch.
Es dient zum Kennenlernen und zum Schauen, ob eine Zusammenarbeit für beide Seiten passend ist.
Dieses Gespräch ist unverbindlich.

Alle Gespräche der Traumasensiblen Seelsorge sind für Sie kostenfrei.
Die Kosten trägt die Erzdiözese Freiburg.
Die Gespräche unterliegen der seelsorglichen Schweigepflicht.
 
4.    Falls eine Zusammenarbeit passt, werden gemeinsam weitere Termine vereinbart.
Eine Begleitung kann beiderseits jederzeit per E-Mail oder Telefonat beendet werden.
 
Hinweise
Wenn Sie sich in der Begleitung unwohl mit dem Verhalten der Seelsorgerin/des Seelsorgers fühlen, sprechen Sie es bitte an. Dies hilft Ihrem Gegenüber, Sie besser begleiten zu können.
Lässt sich ein Konflikt oder ein unangemessenes Verhalten nicht im Zweiergespräch mit der Seelsorgerin/dem Seelsorger lösen, wenden Sie sich bitte an die Referatsleiterin Andrea Legge oder an die Ombudsstelle der Erzdiözese Freiburg
Nach Möglichkeit wird gemeinsam geschaut, was es für beide Seiten braucht. Hierzu kann bei Bedarf in Absprache mit der Referatsleitung eine externe allparteiliche Mediation beauftragt werden.
Traumasensible Seelsorgerinnen und Seelsorger sichern die Qualität ihrer Arbeit durch regelmäßige Supervision und Fortbildung.
 
Sie haben Fragen zur Traumasensiblen Seelsorge?
Kontaktieren Sie gerne eine Seelsorgerin/einen Seelsorger aus der unten angeführten Liste oder wenden Sie sich an die Referatsleiterin Andrea Legge.
  
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