Die kooperative Berufseinführung begleitet und gestaltet den Schritt vom theologischen oder religionspädagogischen Studium in die Praxis. Ziel ist es, in den zentralen Handlungsfeldern und grundlegenden Bereichen der Pastoral professionell handeln zu können. Kompetenzentwicklung geschieht dabei auf ganz unterschiedlichen und vielfältigen Wegen: durch Praxiserfahrungen und deren Reflexion, durch Anleitung und Feedback, durch verpflichtende und frei wählbare Kursmodule.
Die Kooperative Berufseinführung orientiert sich an den gemeinsamen
Bildungsstandards für die kooperative Ausbildung der pastoralen Berufe in der Erzdiözese Freiburg und dem dort beschriebenen Bildungsverständnis und fördert grundlegende berufsrelevante Kompetenzen.
Es geht darum
- Fachwissen und Praxis miteinander zu verknüpfen,
- sich in praktische Felder der Pastoral einzuüben,
- persönliche, soziale, methodische und spirituelle Kompetenzen (weiter) zu entwickeln,
- die eigene berufliche Identität als Berufsträgerin, als Berufsträger zu entwickeln.
Überall, wo es angezeigt und möglich ist, gestalten wir Kursmodule, Supervisionsgruppen und auch Angebote für Mentorinnen und Mentoren kooperativ. Die durchgängige Modularisierung der Inhalte erlaubt es uns zudem, die unterschiedlichen Vorerfahrungen und Qualifikationen zu berücksichtigen und individuelle Wege der Berufseinführung zu vereinbaren.
Kooperative Berufseinführung bezieht sich auf unterschiedliche Ebenen: die Ebene der Kursgruppen, der Ausbildungsteams und der Einsatzstellen. Damit wird von Beginn an deutlich, dass Kooperation eine Grundkonstante kirchlich-professionellen Arbeitens ist.