Wer kennt es nicht, dies berühmte Wort von Karl Rahner. Darüber nachzudenken lohnt sich!
Mit diesen Worten eröffnete em. Domkapitular Dr. Joseph Sauer einige "geistliche Perspektiven" zu Karl Rahner anlässlich der feierlichen Einweihung des Karl Rahner Hauses am 28. November 2005.
"Ich darf nun meiner Freude darüber Ausdruck geben, dass von den Verantwortlichen des Instituts für Pastorale Bildung, des Instituts für Religionspädagogik und der Studienbegleitung für Theologiestudierende in Absprache mit unserem Herrn Erzbischof, Dr. Robert Zollitsch, diese Namenswahl „Karl Rahner Haus“ getroffen wurde. Wo immer dieser Name geäußert wird, kommt eine kirchlich-geistliche Wegweisung in Freiburg und darüber hinaus zum Ausdruck. Karl Rahner war nicht einfach ein hoch bedeutsamer Theologe, er war auch in allem, was er sagte, ein durch und durch geistlicher Mensch: Leben und Theologie waren in ihm eins. Er hat die konkreten Fragen des Menschen unserer Zeit, weitgehend auf der Basis des II. Vatikanischen Konzils, ernst genommen. Und wenn er sich einmal kritisch zur Kirche äußerte,..
